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Informationsmedizin ist ein Oberbegriff für Verfahren, die von der Vorstellung ausgehen, dass im Körper neben biochemischen Vorgängen auch biophysikalische Informationen – etwa in Form elektromagnetischer Schwingungen – eine Rolle spielen. Nach diesem Modell können solche Informationen gemessen, verändert und dem Körper wieder zugeführt werden.
Ihren Ursprung hat die Informationsmedizin in der Bioresonanztherapie, die in den 1970er-Jahren entwickelt wurde. Eine klare Abgrenzung zwischen Informationsmedizin, Bioresonanz und Energiemedizin gibt es nicht; die Begriffe werden häufig nebeneinander oder gleichbedeutend verwendet. Auch Bezeichnungen wie „biophysikalische Informationstherapie“ oder „Frequenztherapie“ gehören in dieses Umfeld.
In der Praxis kommen in der Regel spezielle Geräte zum Einsatz, die über Applikatoren, Handgriffe oder Auflagen mit dem Körper verbunden werden. Je nach Verfahren sollen die Geräte körpereigene Signale aufnehmen und verarbeiten, oder es werden von außen bestimmte Frequenzen, Farblicht oder Töne eingesetzt.
Das Verständnis der Informationsmedizin unterscheidet sich deutlich von den Modellen der konventionellen Medizin. Sie wird unter anderem in Heilpraktikerpraxen und von naturheilkundlich orientierten Ärztinnen und Ärzten angeboten, meist ergänzend zu anderen Verfahren. Die Kosten werden in der Regel privat getragen.
Synonyme
Energiemedizin
Siehe auch
Bioresonanztherapie, Biofeedback, Regulationsmedizin, Schwingungsmedizin, biophysikalische Medizin, biophysikalische Informationstherapie (BIT), Frequenzmedizin
Weitere Glossar-Begriffe
