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Alternativmedizin ist ein Oberbegriff für Diagnose- und Behandlungsverfahren, die nicht zum Repertoire der konventionellen Medizin gehören und – dem Wortsinn nach – an deren Stelle treten. Der Begriff wird im Alltag häufig gleichbedeutend mit Komplementärmedizin oder Naturheilkunde verwendet, fachlich gibt es jedoch Unterschiede.

Der entscheidende Unterschied liegt im Verhältnis zur konventionellen Medizin. Komplementäre Verfahren werden ergänzend eingesetzt, alternative Verfahren als Ersatz. Von integrativer Medizin spricht man, wenn konventionelle und komplementäre Verfahren in einem abgestimmten Behandlungskonzept zusammengeführt werden.

Zu den Verfahren, die häufig der Alternativmedizin zugeordnet werden, gehören zum Beispiel Homöopathie, Bioresonanztherapie, Kinesiologie oder verschiedene energetische Methoden. Die Zuordnung ist allerdings nicht einheitlich. Dasselbe Verfahren kann je nach Anwendung alternativ oder komplementär eingesetzt werden.

Im englischsprachigen Raum hat sich die Abkürzung CAM (Complementary and Alternative Medicine) etabliert, die beide Begriffe zusammenfasst. Für Patientinnen und Patienten ist vor allem entscheidend, offen mit allen Behandelnden über die genutzten Verfahren zu sprechen.

Synonyme

Alternative Medizin, alternative Heilmethoden

Siehe auch

Komplementärmedizin, Integrative Medizin, Evidenzbasierte Medizin, Naturheilkunde, Erfahrungsheilkunde, unkonventionelle Medizin, Paramedizin

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